Replik zu „wie teilt man ein Kind“

Die Ewiggestrigen bringen sich in Stellung gegen die alternierende Obhut.

„denn die Wissenschaft ist gegenüber der alter­nierenden Obhut skeptisch..“, so schreibt der Tages-Anzeiger und vergisst dabei, dass zwei Wissenschaftler von einer einzigen Universität wohl kaum stellvertretend für „die Wissenschaft“ stehen können.
Es gibt weltweit unzählige Studien, die das Gegenteil belegen, die nachweisen, dass die alternierende Obhut für Kinder gut ist, dass sie auch funktioniert, wenn ein Elternteil dagegen ist und dass sie, wenn gut aufgegleist allen Beteiligten nur Vorteile bringen kann.
Aber eben – „gut aufgegleist“ das würde bedeuten, dass, Gott bewahre, Richter allenfalls Fortbildungen zu diesem Thema besuchen müssten, dass sie sich mit dem Stand der Wissenschaft auseinandersetzen müssten oder gar ihr ureigenes Urteil revidieren müssten.

Am 15. Oktober erschien als Antwort darauf ein Gastkommentar von Oliver Hunziker im Tagesanzeiger. Hier nachlesen

Oliver Hunziker
Präsident VeV Schweiz