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Getrennte Eltern bleiben Eltern,
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Referat vom Montag 20.1.97 vom Verein Verantwortungsvoll erziehende Väter - VeV
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
Liebe Mütter,
Liebe Väter,
Gedanken von Khalil Gibran (arabischer Schriftsteller) begleiten mich während meinen Ausführungen:
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Es sind die Söhne und Töchter von des Lebens Verlangen nach sich selber. Sie kommen durch euch, doch nicht von euch; Und sind sie auch bei euch, so gehören sie euch doch nicht."
Zum heutigen Thema "Getrennte Eltern bleiben Eltern - die Mütter aber auch die Väter " -, möchte ich Ihnen eine Inhaltsübersicht geben:
Ich war Hochbauzeichner, absolvierte die Matur auf dem 2. Bildungsweg, wurde Oberstufenlehrer, später Heilpädagoge, arbeitete 6 Jahre in der kinder-und jugendpsychiatrischen Tagesklinik bei Prof. Dr. med H.S.Herzka und führte jahrelang Kleinklassen für verhaltensauffällige Kinder. Nach jahrelanger Beziehung gebar meine ehemalige Frau ein Mädchen. Beide freuten sich riesig darauf. Ich reduzierte meine Arbeit auf 50°/o, wurde Teilzeithausmann und Vater. Doch daran scheiterte unsere Beziehung. Ich trat als Teilzeithausmann und Vater in eine Frauendomäne, was viele Streitereien und Auseinandersetzungen brachte und schlussendlich zur Scheidung führte.
Leider wählte meine Frau den juristisch-gerichtlichen und nicht den mediativen Weg, wo wir als getrennte Eltern eine Lösung gesucht hätten. Unsere Leben wurden fremdbestimmt. Das Bezirksgericht entschied, dass unser gemeinsames Kind während der Scheidungsdauer bei mir leben soll. Doch das Obergericht vom Kanton Zürich beschloss nach einem Jahr eine Zuteilung des Kindes an die Mutter mit der Begründung, dass es in der Schweiz noch nie ein Bundesgerichtsentscheid gab, wo ein Kleinkind beim Vater lebte. Seitdem sehe ich meine Tochter nur noch an den gerichtlich-vorgeschriebenen 2 Wochenenden im Monat und während 4 Wochen Ferien im Jahr. Meine Tochter rebellierte, schrie jeweils "Ich möchti länger bim Papi blibe!" Doch niemand wollte den Schrei meiner Tochter hören. Ich wurde nur noch Zahlvater und zum abwesenden Vater gezwungen.
Diese Zeichnung machte mich betroffen und ich nahm mir deshalb
Zeit das Bild genauer und intensiver zu betrachten.
Ich glaube, dass unser Kind mich und meine ehemalige Frau
auffordert, den Streit aufzuhören, die Elternkommunikation zu
verbessern, damit die Brücke zwischen den beiden Elternteilen
stärker, begehbarer und gefestigter wird, worüber unser
Kind ungehindert hin und her gehen kann, ohne Angst zu haben
hinunterzufallen und in den hohen Wellen zu ertrinken.
Sie fordert uns heraus, an der Festigung der Brücke zu
arbeiten und nicht Energie für die Zerstörung zu
gebrauchen. Ich glaube auch eine Angst des Kindes zu
verspüren, dass ein Elternteil oder meine Tochter selber in den
Wogen ertrinken könnte.
Ich bin froh, dass meine Tochter ihre Angst und Unsicherheit so
ausdrücken kann. Ich nehme sie ernst und kann davon etwas
lernen.
Max Peter formulierte es so:
"Kinder kommen mir im Zusammenhang mit Besuchsrechtsfragen
manchmal vor, wie Zirkusartisten: sie balancieren zwischen
zwei Lagern hin und her und vollziehen diesen sich stets
wiederholenden Balanceakt auf dem hohen Seil, alleingelassen, ohne
Auffangnetz. Anstatt sich am einen Ende des Seils auszuruhen und
für den Gang zurück neue Kräfte sammeln zu
können, werden Kinder "Verhören" unterzogen und
müssen es leugnen, sich auch am andern Ende des Seils
wohlzufühlen. Sie müssen es leugnen, Aengste und
Verunsicherung zeigen zu dürfen."
Ich denke, dass dieses Bild von Max Peter für viele
Scheidungskinder stimmt. Diesen Kindern wird eine ungeheuerliche
Leistung zugemutet, wobei sie viel Angst und Unsicherheiten nicht
aufgefangen zu werden, aushalten müssen.Es ist nicht
verwunderlich wenn Kinder nach einem solchen Balanceakt von
einem Elternteil zum andern, müde, gereizt, aufgdreht oder
agressiv sind.
Streitereien, unschöne Auseindersetzungen oder Befangeheit der Eltern vor oder nach der Trennung lösen bei Kindern oft Aengste, Schuldgefühle, Verunsicherungen oder Liebesentzug aus. Eine Trennung oder Scheidung der Eltern kann für das Kind vorübergehend eine Entspannung, sowie Beruhigung bringen. Doch eine Trennung der Eltern wirkt prägend und einschneidend in das Leben eines Kindes und je nachdem wie die Eltern, Vormundschaftsbehörde, Gerichte oder Beratungen mit den Konflikten in der getrennten Situationen umgehen, kann dies für das Kind belastend oder entlastend, vielleicht sogar bereichernd wirken.
belastend kann wirken:
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entlastend kann wirken:
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Zu glauben, dass ein Scheidungskind das Hin und Her zwischen Vater und Mutter besser ertragen würde, wenn der Kontakt zum nichtsorgeberechtigten Elternteil, meistens zu den Vätern, auf ein Minimum beschränkt bleibt oder sogar völlig wegfällt, ist ein absoluter Trugschluss. Vormundschaftsbehörde, Richter oder sorgeberechtigter Elternteile, die so handeln, zum Beispiel, den Vaterkontakt für einige Stunden im Monat gewähren, nehmen die elementarsten, grundlegensten Bedürfnisse des Kindes nicht ernst, respektieren das Bedürfnis des Kindes nach uneingeschränkten Beziehung zu beiden Elternteilen nicht, und handeln verantwortungslos. Klar, es gibt Ausnahmen, wo ein Kind vor einem gewalttätigen Vater- oder Mutter, vor sexuellen Uebergriffen geschützt weden muss. Doch dies sollte die Ausnahme bleiben und die Stundenväter, Wochenendväter oder Abstinenzväter nicht zur Regel werden lassen.
Um wieder zu den beiden Bildern zu Beginn meiner Ausführungen zurückzukommen, wo die beiden Elternteile auf einer schwachen, nicht tragfähigen Brücke streiten, würde man den Vater von der Brücke werfen, ihm die Verantwortung an der Erziehung und Begleitung des Kindes wegnehmen, ihn als unwichtige, kaum existierende Person definieren und ihn zum abwesenden Vater machen, so würde dem Kind eine der wichtigsten Personen weggenommen, was für seine Entwicklung negativ auswirken könnte! Der Vater tritt in den Hintergrund. Oft dürfen Väter nicht mal etwas über die schulischen Entwicklung ihrer eigenen Kinder erfahren. Lakonisch heisst es jeweils von Lehrer/innen oder Schulbehörde: "Ich darf ihnen keine Auskunft geben, weil sie die elterliche Gewalt nicht besitzen!" Oder bei Besuchsrechtsstreitigkeiten heisst es leider noch viel zu oft von Vormundschaftsbehörden: " Verzichten sie doch freiwillig auf das Besuchsrecht." Mit einer solchen Haltung nimmt man dem Kind einen Teil des Fundamentes weg, worauf es sein Leben aufbauen kann. Leider gibt es noch viel zu viele Männer und Väter, die kaum an der Begleitung ihrer Kinder teilhaben wollen, die Erziehung an die Frau abgeben, und nur Beruf und Karriere als ihr Lebensziel betrachten. Eine einzige oder alleinerziehende Person kann nicht gleichzeitig Vater und Mutter verkörpern. Dies hat nichts mit der Weiblichkeit und Männlichkeit, welche beide in jedem menschlichen Körper wohnt, zu tun, sondern vielmehr mit der Verschiedenartikeit, wie Mutter und Vater mit dem Leben umgehen. Kinder können kopieren, kritisieren, beobachten, übernehmen, ablehnen, und neue Lebenswege gehen.
Mexikanische Indianer betrachten und verehren die Erde als die Mutter, die Sonne als den Vater für das Leben. Die Mutter-Erde welche neues Leben hervorbringt, der Sonnen-Vater,der für das neue Leben, Wärme und Energie spendet. Das natürliche Leben braucht beides, die Mutter-Erde und der Sonnen-Vater.(der bewirkt, dass es Jahreszeiten, sowie Regen gibt.) Das Leben kann nicht existieren, wenn entweder Mutter-Erde oder Vater-Sonne fehlt. Diese indianische Grundwahrheite können wir auf unsere Kinder, Mütter, Väter und auf die Pflege,Erhaltung und Respektierung des Lebens übertragen
Wir alle, Mütter,Väter, Kinder, sie und ich sind Teil der Natur und gebühren Respekt. Doch davon (Respekt)fehlt es uns oft während den Streitereien, und Auseindersetzungen. Unsere Gesellschaft ist auf Besitz ausgerichtet. Wir wollen die Natur beherrschen, sie als unser Eigentum machen, sie besitzen, und nur von ihr profitieren, ohne sie in ihrer Vielfältigkeit und Eigenartigkeit zu respektieren. Dabei zerstörern wir die Mutter -Erde, sowie den Sonnen -Vater und besonders auch neues Leben. Hören, verstehen wir die Natur, oder nehmen wir uns Zeit für die sehr feine und sensible Sprache der Natur in uns selber, und ausserhalb von uns? Ich glaube von diesen Indianern könnten wir viel lernen, wie wir mit den Beziehungen zu uns, zu den Menschen und zur Natur umgehen könnten. Mit dieser indianischen Wahrheit, will ich aufzeigen,dass unsere Kinder,die das zukünftige Leben sind, ein natürliches Anrecht haben für eine gesunde, körperliche, geistige und seelische Entwicklung. Und deshalb eine gleichwertige Beziehung zu ihren Vätern und zu ihren Müttern brauchen.
Mit diesem Grundsatz in Scheidungs -oder Trennungssituationen
respektvoll umzugehen ist eine grosse Herausforderung der Eltern
und sicher nicht einfach. Es gibt aber reale Lösungsmöglichkeiten,
wenn die Eltern bereit sind ihre Paarbeziehung,
wo in Trennung viele Verletzungen, Trauer, Wut etc.beinhalten, von
der Elternbeziehung zu trennen. Die Kinder fordern die Eltern heraus,
und wollen die Beziehung zu ihrer geliebten Mutter und geliebten
Vater auch nach der Trennung weiterpflegen dürfen, ihre Eltern
nahe bei sich haben, wenn möglich sie wieder in eine Familie
vereinigen.
Leider werden viele Machtspiele der Eltern bewusst oder unbewusst
auf dem Rücken der Kinder ausgetragen, wie zum Beispiel
Telefonverbote an den nichtsorgeberechtigten Elternteil,
Vaterverbote, oder Besuchsrechtsverweigerungen,Abwertung des
anderen Elternteiles, oder Streit in Anwesenheit der Kinder.
Ich könnte viele Beispiele von Machtspielen aufzeigen,die direkt
oder indirekt auf dem Rücken der Kinder ausgetragen
werden.Oft betrifft dies das Besuchsrecht:
Beispiel 1:
Ein Vater will seine Kinder für das Wochenende
abholen. Niemand öffnet die Wohnungstür. Nach langem
Warten muss der Vater ohne Kinder wieder gehen. Später
heisst es:" Wir haben das Wochenende verplant und sind verreist."
Beispiel 2:
Einem Vater wurde ein begleitetes Besuchsrecht mit
einer Begleitperson eingeräumt. Nach einigen Monaten erhielt
er vom Sozialdienst einen Brief, worin gefordert wird, dass er
zukünftig, wenn er seine Kinder sehen möchte, jeweils 14
Tage im voraus Fr. 100.- zahlen müsse. Falls er dieser 14 -
tägigen Vorauszahlung nicht nachkommt, müsse er auf
seine Kinder verzichten. Dieses Beispiel zeigt, dass die Kinder als
Mittel für eine Erpressung missbraucht werden.
Beispiel 3:
Ein Vater möchte seine Kinder bereits morgens um
9.00 Uhr abholen, statt wie gewohnt um 11.00 Uhr, weil er mit seinen Kindern
auf eine Wanderung wollte. Die Beiständin der Kinder
verweigerte ihm in einem hässigen Ton die zusätzlichen 2
Stunden mit folgendem Satz: "Haben Sie das Gefühl, ich
bewillige ihnen das."
Diese drei extremen Beispiele zeigen auf, wie mit der elterlichen
Gewalt, (so die rechtsgültige Bezeichnung für das
Sorgerecht,) manchmal umgegegangen wird, wie die Kinder als
Machtmittel missbraucht werden. Ich hoffe, dass solche Fälle
die Ausnahme sind, wo der Inhaber der elterlichen Gewalt Vater-oder
Mutter glaubt ein Recht zu haben, seine Kinder zu
besitzen,über sie zu verfügen, ohne nach ihrer Meinung
zu fragen, oder ihre Bedürfnisse zu erspüren. Viel
häufiger aber, geschehen kleinere von aussen kaum
wahrnehmbare Machtspiele, welche auf die Kinder weit
grössere Wirkung zeigen, als dies die Erwachsenen annehmen
wollen.
Die alleinige elterliche Gewalt bewirkt, dass es Rechtlose und
Privilegierte, dass es Mächtige und Ohnmächtige, dass
Gewinner und Verlierer gibt.Oft müssen Kinder in einem
solchen psycho-sozialen Spannungsfeld leben, wo es weiterhin
einen mächtigen und ohnmächtigen Elternteil gibt und
dies auch wissen, wie auszuspielen.
Somit bleiben die Kinder die Ohnmächtigen und Verlierer,sind
alleingelassen und müssen weiterhin gefährlich auf dem
Seil balancieren.
Mit solchen Machtspielen, mit der lebendigen Vaterabstinenz ist das
Auffangnetz für das balancierende Kind noch nicht geschaffen
oder die Brücke verstärkt worauf das Kind ungehindert
und angstfrei hin und her gehen kann. Oft verkommen die
Väter zu Onkel, Kinder werden zu Halbwaisen gemacht,und die
Entfremdung des Kindes zum leiblichen Vater ist vorprogrammiert.
Gefühle der Ohnmacht des Verlustes, der Wut und der
Aggression machen sich breit beim Kind, sowie beim
nichtsorgeberechtigten Elternteil.
Amerikanische Langzeitstudien von Judith Wallerstein (Scheidungsspezialistin) erschrecken und müssten uns aufrütteln: Sie zieht folgende Schlüsse
Mit diesen beiden Studien möchte ich zum Nachdenken und
besonders zum Umdenken anregen.
Wir alle, Eltern, Gerichte, Behörde sowie Anwälte und
Anwältinnen müssen für eine positive, konstruktive
Entwicklung des Kindes umdenken. Wir müssen wegkommen
von der elterlicher Gewalt, wo Macht über das Kind ausgespielt
werden kann. Wir müssen die getrennte Elternschaft mit
vermehrten Respekt begegnen. In Scheidungen darf es weder
Verlierer noch Gewinner, weder Mächtige noch
Ohnmächtige mehr geben.
Nur mit gemeinsamer Elternverantwortung können wir das Kind
auf seinem Lebensweg begleiten, ohne Besitzanspruch auf das Kind
und ohne Machtausübung. Auch die Gesetze müssten so
verändert werden, worin die gemeinsame Elternverantwortung
nach einer Trennung oder Scheidung respektiert würde. Leider
gibt es in der Schweiz nur sehr wenige Richter die das gemeinsame
Sorgerecht aussprechen. Die meisten, beinahe alle Richter,
orientieren sich nach dem Bundesgerichtsentscheid aus dem Jahre
1991, worin die oberste richtliche Instanz das gemeinsame
Sorgerecht in der Schweiz verboten hat.
Wie wichtig aber eine gemeinsame Elternschaft nach einer Trennung
für eine positive Entwicklung des Kindes ist, beweisen folgende
2 Studien:
1. von Prof. Wassilios E. Fthenakis "Kindliche Reaktionen auf Trennung und Scheidung"
" Diese Studie erbrachte, dass Eltern mit gemeinsamen Sorgerecht
vergleichsweise weniger von Schwierigkeiten berichten, Zeit zum
Spielen mit ihren Kindern zu finden. Mütter mit gemeinsamen
Sorgerecht äusserten grössere Achtung gegenüber
den elterlichen Fähigkeiten des früheren Partners. Sie
beschrieben ihn als stärker unterstützend und als
verständnisvoller. Uebereinstimmend geben Eltern in
verschiedenen Studien Zufriedenheit dem Arrangement der
gemeinsamen Elternverantwortung.
Kinder mit gemeinsamer Sorge der Eltern waren vergleichsweise
zufriedener mit der Sorgerechtsregelung als Kinder bei alleiniger
elterlicher Sorge. Sie fanden es vorteilhaft, über zwei
Wohnsitze zu verfügen, und Belastungen, die die Wechsel mit
sich brachten, erschienen ihnen der Mühe wert, weil sie damit
Eltern nahe bleiben konnten. Bei den meisten Kindern entstanden
weder Unsicherheiten oder Verwirrung über die
Endgültigkeit der elterlichen Scheidung".
2. Die zweite Langzeitstudie ist in den Buchhandlungen erhältlich und heisst:
Familie nach der Scheidung von Anneke Napp - Peters Verlag Antje Kunstmann.
"Die 12 -jährige Studie, bei der 150 repräsentative Familien mit 269 Kindern befragt wurden, beweist, dass Kinder auch nach den langen Zeitraum von 12 Jahren Trennungsfolgen kaum überwunden haben. Es sei denn, dass Eltern und Familien ernsthaft daran arbeiten, den Kindern Sicherheit und Liebe beider Eltern zu erhalten. Dann besteht die Möglichkeit, dass Kinder nicht ihr Leben lang unter den emotionalen Schädigungen leiden, sondern sogar lernen, Lebenskrisen zu bewältigen und gestärkt daraus hervorgehen."
Unsere Kinder, sowie diese beiden Studien fordern uns Eltern heraus an uns zu arbeiten, um konfliktfähiger zu werden, und damit wir uns mit gegenseitiger Toleranz und Respekt die Entwicklung unserer Kinder nicht gefärden.
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2 Konfliktlösungsmodelle | |
| traditioneller juristisch- gerichtlicher Weg | neuer mediativer Weg Elternfindung |
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Gegner! Die Eltern streiten an den Gerichten mit Hilfe von disqualifizierenden Rechtsschriften weiter. Kamfscheidung! Gefahr der Eskalation! |
Partner Die Eltern versuchen eigenverantwortlich mit fachspezifischer Hilfe aus der Krise herauszukommen. Möglichkeit der Verarbeitung! |
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Vorgehen gegeneinander nur für mich und gegen dich über die anwaltliche Person argumentieren. zerstörend! |
Vorgehen miteinander mögliche Lösungen erfinden, planen und Neues schaffen. Kreativ! |
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Ziel Mit allen Mitteln ( auch mit Dreckwäsche und Lügen) gewinnen wollen (Anwälte und Anwältinnen verdienen damit.) |
Ziel Die Eltern von der Paarbeziehung zu trennen, aus dem Konflikt herauskommen, für eine bessere Elternkommunikation, gemeinsam für die Kinder verantwortlich sein. |
Folge
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Folge
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Für die Kinder
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Für die Kinder:
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| finanziell teurer! | finanziell günstiger! |
Welchen Weg Sie zugunsten Ihrer Kinder wählen wollen oder vielleicht leider auch müssen, liegt in Ihrer Verantwortung. Doch vergessen Sie nie:
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Es sind die Söhne und Töchter von des Lebens Verlangen nach sich selber. Sie kommen durch euch, doch nicht von euch; Und sind sie auch bei euch, so gehören sie euch doch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Ihr dürft ihren Leib behausen, doch nicht ihre Seele, denn ihre Seele wohnt im Hause von Morgen, das ihr nicht zu betreten vermöget, selbst nicht in euren Träumen. Ihr dürft euch bestreben, ihnen gleich zu werden, doch suchet nicht, sie euch gleich zu machen. Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es bei Gestern. "
Khalil Gibran (arabischer Schrifsteller)
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Last update: 05.05.2000/VeV