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Rolle der Väter nicht unterschätzen PDF Drucken E-Mail
(c) ZISCH - 30.4.2010
Zum Muttertag, von Peter Glanzmann

Muttertag – Freudentag! Nicht nur für die Mutter, sondern auch ein Fest für die ganze Familie, nutzen doch Gatte und Kinder diese Gelegenheit, der Mutter für ihre täglichen grossen Verdienste herzlich zu danken.

Ich zolle allen Müttern dieser Welt meine Wertschätzung. Gleichzeitig appelliere ich aber auch an sie, die Rolle der Väter in der Entwicklung ihrer Kinder nicht zu unterschätzen. Immer mehr Kinder wachsen vaterlos auf, und dies immer öfter, weil Mütter ihren Kindern den Kontakt zum Vater verhindern. Es gibt aber gewichtige Gründe, die Beziehung zwischen Kindern und Vätern aufrechtzuerhalten.

Studien belegen, dass Scheidungskinder, die weiterhin mit beiden Elternteilen in engem Kontakt stehen, sich besser entwickeln als jene, die nur bei der Mutter oder beim Vater aufwachsen. Jene Kinder, die abwechslungsweise bei beiden Elternteilen aufwuchsen, entwickelten weniger Verhaltensstörungen und erbrachten bessere Schulleistungen als die anderen.

Väter sind enorm wichtig für ein gesundes Heranwachsen der Kinder. Belegt ist auch, dass typische Papa-Kinder über mehr Humor als Mama-Kinder verfügen, der Vater eine wichtige Identifikationsfigur für den Jungen und ein Männer-Prototyp für das Mädchen ist. Dass Väter zudem Leistungsstreben, Zielorientierung und motorische Fähigkeiten fördern und im besten Fall nicht nur Kickboards wieder heil, sondern auch Kinder mutig und selbstbewusst machen.

Ich rufe deshalb alle Mütter auf, den Vätern den Kontakt zu ihren Kindern zu ermöglichen und ihn in die Entwicklung ihrer Kinder mit einzubeziehen, und wünsche allen Richterinnen und Richtern den Mut, Väter als wichtige Elemente im Leben von Kindern zu erkennen und dem Kindeswohl entsprechende Entscheide zu fällen.

Peter Glanzmann, Steinhausen

 
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Aktuelle Hinweise
DRS1: Doppelpunkt: Väterhaus - Männer in der Defensive
DRS1, Dienstag 15. Dezember 2009 20:00 - 21.00 Uhr

Sie verpasst ihm eine Ohrfeige. Sie beisst und kratzt ihn. Haut ihm eine Flasche auf den Kopf. Gewalt in einer Partnerschaft ist nicht nur männlich.

Zahlen der Polizei zeigen nämlich, dass bei häuslicher Gewalt fast jedes fünfte Mal Frauen ihre Männer attackieren. Sie setzen ihren Partnern nicht nur körperlich zu, sie wenden oft auch psychischen Druck an.

Lange blieb dieses Thema in der Öffentlichkeit ein Tabu - auch, weil Männer, die von ihren Frauen Gewalt erfahren, aus Scham nicht darüber reden wollten. Und bei Anzeigen stiessen sie oft auf Unverständnis: «Lösen Sie Ihr Problem wie ein Mann» - das soll ein Polizist einem männlichen Opfer gesagt haben.

In der Zwischenzeit gibt es verschiedene Institutionen, Opfer- und Beratungsstellen sowie Selbsthilfegruppen, die sich damit befassen. Und seit ein paar Tagen hat das erste Väterhaus im Kanton Aargau den Betrieb aufgenommen. Darüber und wie Männer Gewalt erleben, wie sie aus dieser Spirale ausbrechen, wie die Polizei reagiert und warum Frauen schlagen, reden Betroffene und Fachleute.

Details hier

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A Fathers Rights
Ein Vater wird bereits vor der Geburt aus dem Leben seiner Tochter entfernt. Die Mutter und der Staat tun alles, damit der Vater sein Kind nicht zu Gesicht bekommt. Aber aus Liebe zu seiner Tochter gibt er nicht auf
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Der entsorgte Vater

7. November 2009 12.00 im Riffraff in Zürich / 8. November 209 um 11.00 im Cinématte in Bern 

Deutscher Film von Douglas Wolfsperger, einem direkt betroffenen Regisseur.
Ab November in Kinos in Zürich und Bern!

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Der VeV ist Gründungsmitglied der nationalen Dachorganisation für gemeinsame Elternschaft GeCoBi
 
Zitate
“Es braucht meiner Meinung nach nicht spezielle Voraussetzungen für die gemeinsame elterliche Sorge - es reicht, dass man Vater und Mutter ist”
-Reto Wehrli, CVP
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