Fachtagung

Paritätische Doppelresidenz:
Trennungskindern beide Eltern erhalten

10. Dezember 2012 von 17.00 – 21.30
Zentrum Karl der Grosse, 8001 Zürich

Details hier
Anmeldung hier

Die paritätische Doppelresidenz (auch als Wechselmodell bekannt) ist eine Möglichkeit, den Kindern beide Elternteile auch nach Trennung und Scheidung zu erhalten.
Internationale Experten berichten von wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen mit der Doppelresidenz

Neue Väter hat das Land
Väter sind heute weit mehr in die Erziehung ihrer Kinder eingebunden als noch vor 30 Jahren. Die neuen Väter sind jenseits des Medienrummels um Elternzeit und Sorgerecht schon längst in der Gesellschaft angekommen. Durch die entwicklungspsychologische Forschung der letzten Jahrzehnte ist bekannt, dass Kinder häufigen und regelmäßigen Kontakt zu beiden Elternteilen benötigen, um gesund aufzuwachsen.

Nach Trennung und Scheidung wird jedoch häufig wieder ein Familienmodell der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ausgegraben:

Die Mutter sorgt sich um die Erziehung der Kinder, der Vater um die materielle Versorgung der Familie. Die Beziehung zum Vater wird zumeist auf Wochenenden alle 14 Tage eingeschränkt.

Darunter leiden seit je her die Kinder, denen ein gleichwertiger Kontakt zu beiden Elternteilen entgegen ihrem natürlichen Recht und Bedürfnis verwehrt wird.

Die paritätische Doppelresidenz (auch als Wechselmodell bekannt) ist eine Möglichkeit, den Kindern beide Elternteile auch nach Trennung und Scheidung zu erhalten, Entfremdung und psychische Langzeitfolgen zu vermeiden. Zudem hat sich gezeigt, dass die Doppelresidenz dauerhaft einen positiven Einfluss auf das elterliche Konfliktniveau besitzt und die betroffenen Kinder somit doppelt profitieren.

Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte aus Familienberatung und Vormundschaftsbehörden, Psychologen, Beistände, Richter, Mediatoren und Rechtsanwälte sowie an Eltern und weitere interessierte Personen.