Sexueller Missbrauch – ein schwerwiegendes Delikt und ein absolut unentschuldbares Fehlverhalten.Doch sexueller Missbrauch ist auch noch etwas anderes – eine unheimliche Waffe im Scheidungskrieg.Da werden aus Vätern Täter – aus Ehemännern Missbraucher – häufig gänzlich ohne jeglichen realen Hintergrund. Männer werden disqualifiziert und des schlimmsten Verbrechens bezichtigt, nämlich sich an ihren eigenen Kindern vergangen zu haben.Kein Vorwurf stigmatisiert einen Menschen mehr, als die Anklage, das eigene Kind sexuell missbraucht zu haben.Keine Anzeige kann das Leben eines Menschen nachhaltiger zerstören, als dieser Verdacht.Wohl verstanden, wo diese Klagen berechtigt sind, gilt es mit allem Nachdruck die Aufklärung der Tat voran zu treiben und die Täterschaft zur Rechenschaft zu ziehen.Wo aber ein unschuldiger Mann fahrlässig oder vorsätzlich fälschlicherweise des Missbrauchs bezichtigt wird, dort gilt es ebenso entschieden und mit Nachdruck gegen die Ankläger vorzugehen.Es genügt nicht, den betroffenen Mann frei zu sprechen, es müssen auch Wege gefunden werden, wie seine Reputation wieder hergestellt werden kann.Wir vom VeV verurteilen sexuellen Missbrauch auf das Schärfste. Genauso scharf verurteilen wir aber auch den sogenannten Missbrauch mit dem Missbrauch.